Sammlung Fotografie – Museum für Fotografie

Die Sammlung Fotografie vereint ca. 42 000 dokumentarische und bildkünstlerische Aufnahmen unterschiedlicher Sammlungsintensionen.
Der umfangreichste und sammlungsgeschichtlich älteste Teil ist das Bildarchiv. Es ist aus der "Sammlung lehrhafter Vorbilder der Baukunst und des Kunsthandwerks" hervorgegangen und enthält künstlerisches und dokumentarisch reiches Quellenmaterial zur Architektur, Bauplastik und Innenraumgestaltung vor allem Deutschlands, Frankreichs und Italiens.
Die"Sammlung künstlerischer Photographie" wurde mit den Ankäufen der Sammlungen von Fritz Matthies Masuren und Ernst Juhl von 1914 bis 1916 begründet und als ein Verfahren des Bilddrucks der Gebrauchsgraphischen Sammlung zugeordnet. Dieser Grundstock wurde durch Exponate, der von der Kunstbibliothek 1929 gezeigten Internationalen Wanderausstellung "Film und Foto" des Deutschen Werkbundes, erweitert.
Mit etwa 800 Aufnahmen bedeutender Lichtbildner wie David Octavius Hill und Robert Adamson, Julia Margaret Cameron, Edward Steichen, Laszlo Moholy-Nagy, Albert Renger Patzsch u.a. bietet die Sammlung einen Überblick über die Kunstfotografie um 1900 und ihre Vorläufer sowie die Fotografie des"Neuen Sehens".
Durch die Zusammenführung der Berliner Staatlichen Museen ist die Sammlung um rund 200 Werke Berliner und amerikanischer Fotografen ergänzt worden.