Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Aktuelle und zukünftige Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Aktualisiert: vor 39 Minuten 20 Sekunden
Im Licht von Amarna.100 Jahre Fund der Nofretete
7. Dezember 2012 - 13. April 2013
Neues Museum
Aus Anlass des Auffindungsdatums der Büste der Nofretete am 6.12.1912 zeigt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung eine groß angelegte Sonderaustellung zur Amarna-Zeit im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin. Durch internationale Leihgaben bereichert, liegt der Fokus der Ausstellung auf den noch nie gezeigten Funden aus den Berliner Beständen. Die Ära um Nofretete wird so in einen kulturhistorischen Gesamtzusammenhang gestellt. Alle Facetten dieser spannungsvollen Epoche werden hinreichend beleuchtet und erläutert. Dabei stehen nicht nur die so häufig thematisierte Theologie und Kunst jener Zeit im Mittelpunkt; es geraten vielmehr auch Alltag und Leben jener Metropole in den Blickpunkt.
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Weihnachtspyramiden
30. November 2012 - 3. Februar 2013
Museen Dahlem
Die Ausstellung greift in der Adventszeit einen selten gezeigten, aber außerordentlich interessanten Bestand des Museums Europäischer Kulturen auf. Sie zeigt die kulturhistorische Einbettung und Entwicklungsgeschichte dieses für Deutschland typischen Objekts der Weihnachtszeit, dessen Ausstrahlung weltweit wahrgenommen wird.
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Translatio Nummorum.Die zwölf ersten römischen Caesaren in der Renaissance
23. November 2012 - 15. März 2013
Bode-Museum
Antike Münzen stellen bis heute das umfangreichste Quellenmaterial dar, das uns jene Epoche überliefert hat. Sie waren seit jeher ein Informationsmedium par excellence, insbesondere in der Antike, als andere Nachrichtenträger weniger verbreitet waren. In der Epoche der Renaissance wurden Münzen nicht nur bevorzugtes Sammelobjekt, sondern spielten eine wichtige Rolle bei der Wiederentdeckung der antiken Kultur. Die Viten der römischen Kaiser und ihre Bildnisse fanden besondere Aufmerksamkeit.
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Bogomir Ecker. Idyllen und Desaster
16. November 2012 - 17. Februar 2013
Museum für Fotografie
Seit vielen Jahren sammelt der Künstler Bogomir Ecker mit unkonventionellem, eben künstlerischem Blick historische Fotografien: von Landschaftsaufnahmen des 19. Jahrhunderts aus aller Welt bis zur klassischen Presse- und Sensationsfotografie des 20. Jahrhunderts aus den USA. Die Bilder werden von ihm einerseits direkt für die künstlerische Arbeit etwa bei den 'Hammerschlag-Übermalungen' verwendet, dienen aber auch als Inspirationsquelle für skulpturale Werke. Folglich steht im Kaisersaal des Museums für Fotografie eine monumentale Skulptur Eckers im Mittelpunkt, um die sich Fotografien aus den Themengruppen Idyllen und Desaster präsentieren.
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Erik Steinbrecher. Über Alles
8. November 2012 - 17. Februar 2013
Kunstbibliothek
Der 1963 in Basel geborene und in Berlin lebende Künstler Erik Steinbrecher entwirft für die Ausstellung "Über Alles" in der Kunstbibliothek eine besondere Rauminstallation mit seinen Künstlerbüchern. Seine visuell ebenso faszinierenden wie witzigen Künstlerbücher werden darin in einem Spannungsbogen zu seinen Arbeiten in anderen Medien gezeigt, Bücher, Filme, Fotografien und Skulpturen eröffnen durchaus widersprüchliche assoziative Berührungsfelder gegenwärtiger Bildwelten des Alltags.
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Josef Strzygowski und die Berliner Museen
19. Oktober 2012 - 20. Januar 2013
Bode-Museum
Für den Aufbau einer hochkarätigen spätantiken und byzantinischen Sammlung in den Jahren vor Eröffnung des Kaiser-Friedrich-Museums (1904) griff Wilhelm von Bode auf einen Kenner der byzantinischen Kunst zurück: Josef Strzygowski. Mit Hilfe des in Graz lehrenden Kunsthistorikers wuchs dieser Sammlungsbereich von weniger als 100 auf etwa 2.000 Objekte an. Auch das Ägyptische Museum und die Islamische Abteilung profitierten von seiner Arbeit.
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Martin Honert
7. Oktober 2012 - 7. April 2013
Hamburger Bahnhof
Erinnerungen an die Kindheit stehen im Zentrum des künstlerischen Werks von Martin Honert, das die Nationalgalerie in einer umfassenden Einzelausstellung in der Haupthalle des Hamburger Bahnhofs präsentiert. Ausgehend von Bildern, die ihm im Gedächtnis geblieben sind, von Familienfotografien und Kinderzeichnungen inszeniert der Künstler Momente der eigenen Biografie und setzt sie in dreidimensionale Objekte um.
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Russen & Deutsche. 1000 Jahre Kunst, Geschichte und Kultur
6. Oktober 2012 - 13. Januar 2013
Neues Museum
Erstmals zeigt eine große Ausstellung die historische Tiefe und die Vielfalt der Verbindungen zwischen Russen und Deutschen. Beginnend mit den ersten Kontakten und den intensiven Handelsbeziehungen wird der zeitliche Bogen vom Mittelalter über die Zeit intensiver dynastischer Verbindungen im 18. und 19. Jahrhundert bis zu den tiefen Brüchen und den gelungenen Neuanfängen im 20. Jahrhundert gespannt.
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Chinesische Lackkunst. Eine deutsche Privatsammlung
5. Oktober 2012 - 3. Januar 2013
Museen Dahlem
Nach der glanzvollen Präsentation ostasiatischer Lacke aus der Sammlung von Klaus F. Naumann - mit dem Schwerpunkt auf japanischen Lackarbeiten - im Jubiläumsjahr der Ostasiatischen Kunstsammlung 2006 und der anschließenden Ausstellung chinesischer Lackkunst aus der Sammlung Mike Healy, Honololu, wird als dritte Sonderausstellung dieser Reihe eine hervorragende deutsche Privatsammlung in den Sonderausstellungsräumen der Ostasiatischen Kunstsammlung gezeigt, die umfassend die Vielfalt und Schönheit chinesischer Lackkunst vor Augen führt.
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Klage um einen verstorbenen Prinzen. Die Pleurants vom Grabmal des Herzogs Jean sans Peur in Dijon
27. September 2012 - 2. Februar 2013
Bode-Museum
Während die Säle der Sammlungen aus Mittelalter und Renaissance im Musée des Beaux-Arts in Dijon wegen Generalsanierung mehrere Jahre geschlossen sind, ist einer seiner Schätze auf Reisen gegangen: die "Pleurants" (die "Trauernden") vom Grabmal des Herzogs von Burgund, Johann Ohnefurcht. Es sind 39 Alabasterfiguren, die der Hofbildhauer Juan de la Huerta zwischen 1443 und 1456 anfertigte. Jede Figur ist etwa 35 cm hoch und verkörpert ein Mitglied der spätmittelalterlichen Gesellschaft in individueller Trauerhaltung. Die "Pleurants" zählen zu den überragenden Werken spätmittelalterlicher Plastik.
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Romantik und Mittelalter.Architektur und Natur in der Malerei nach Schinkel
14. September 2012 - 6. Januar 2013
Alte Nationalgalerie
In engem Bezug zur Schinkelausstellung am Kulturforum wird die Architekturmalerei in der Nachfolge und im Umkreis des Malers und Architekten Karl Friedrich Schinkel vorgestellt. Das Architekturbild erlebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine überraschende Blüte, die daraus erwuchs, dass der mittelalterlichen Architektur selbst eine starke emotionale Bedeutung zugefallen war.
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Karl Friedrich Schinkel - Geschichte und Poesie
7. September 2012 - 6. Januar 2013
Sonderausstellungshallen Kulturforum
Eine Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin - Kupferstichkabinett in Kooperation mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München.
Am 6. September 1812 brandte während der Besetzung durch Napoleon die Stadt Moskau. Als strategische Maßnahme wohl von russischer Seite selbst verursacht, ging dieses bildkräftige Ereignis als Wendepunkt der napoleonischen Kriege und der anschließenden Neuordnung Europas in die Geschichte ein. Wenige Monate später inszenierte Karl Friedrich Schinkel den "Brand von Moskau" in einem aufwendigen perspektivisch-optischen Schaubild, ein von der Berliner Öffentlichkeit begeistert aufgenommenes Spektakel zu Weihnachten 1812. Die Ausstellung wird zum 200. Jahrestag dieses Ereignisses eröffnet, ein Highlight wird die Rekonstruktion jenes berühmten Dioramas nach den Entwürfen Schinkels sein.
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Erkundungen
5. - 26. August 2012
Museen Dahlem
Im Rahmen der Apulischen Kulturtage präsentiert eine kleine Ausstellung Objekte des Alltagslebens aus dem Bestand des Museums Europäischer Kulturen, die überwiegend in den 1920er Jahren in Apulien, einer Region in Südostitalien, gesammelt wurden.
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Das Koloniale Auge. Frühe Porträtfotografie in Indien
20. Juli - 21. Oktober 2012
Museum für Fotografie
Erstmals wird einer der an Umfang und Qualität weltweit bedeutendsten Bestände historischer Porträtfotografie Indiens in einer Ausstellung präsentiert. Die Sammlung galt ursprünglich als Kriegsverlust und gelangte in Teilen erst in den 1990er Jahren wieder zurück nach Berlin zu den Staatlichen Museen.
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Paul McCarthy. The Box
6. Juli - 4. November 2012
Neue Nationalgalerie
Der amerikanische Künstler Paul McCarthy (geboren 1945 in Salt Lake City) ist mit provokanten, oft gesellschaftskritischen Installationen und Performances international bekannt geworden. Sein großes, seit den 1960er Jahren entstandenes Gesamtwerk wurde inspiriert von "Urthemen" der amerikanischen Gesellschaft und trägt oft ironische, groteske Züge. Es ist ebenso oft von einem Mix aus Medien und Materialien gekennzeichnet: Ob Disneyland, Comics, Hollywood oder Versatzstücke der Kunstgeschichte, McCarthys inhaltlich dichte und an die Grenze der Belastbarkeit gehenden Performances scheinen Konzeptkunst, Action Painting, Surrealismus und Minimalismus in den Raum zu verlagern. Momente des Unheimlichen, der Ortsversetzung oder der Maskerade werden von McCarthy eingesetzt - ein Sachverhalt, der sich auch in der fast bühnenartigen Raumcollage "The Box" (1999) spiegelt.
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Homme de lettres. Federic. Der König am Schreibtisch
6. Juli - 30. September 2012
Kunstbibliothek
Die Ausstellung will das breite Spektrum und die Nachwirkungen des literarischen Schaffens Friedrichs des Großen nachzeichnen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie funktionierte das Regieren aus dem Arbeitskabinett des Monarchen? Wie sah die Herrschaft über Preußen aus der Perspektive des Schreibtisches des Königs aus? Im welchem intellektuellen Umfeld entstanden die historischen und politischen Werke Friedrichs? Unter welchen dynastischen und intellektuellen Vorzeichen hat Friedrich seinen Briefwechsel geführt?
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Zurück zu den Anfängen.Schätze früher Hochkulturen der Ägäis in der Antikensammlung
29. Juni 2012 - 7. Juni 2013
Altes Museum
Die kleine Ausstellung im Obergeschoß des Alten Museums "Zurück zu den Anfängen. Schätze früher Hochkulturen der Ägäis in der Antikensammlung" thematisiert anhand beispielhafter Bestände der Antikensammlung die ägäische Bronzezeit und die materiellen Hinterlassenschaften der bronzezeitlichen Entwicklung mit dem Höhepunkt der "Palastkultur".
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Eleganz und raue Sitten. Cornelis Bega.Ein Haarlemer Maler des 17. Jahrhunderts
29. Juni - 30. September 2012
Gemäldegalerie
Erstmals wird Cornelis Bega (1631/32 -1664) eine umfassende Einzelausstellung gewidmet. Bega, ein angesehener Haarlemer Maler, malte vorwiegend ländliche Genreszenen; er wurde "als einer der besten seiner Zeit" hoch gelobt. Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl von ca. 40 Gemälden, 20 Zeichnungen und einigen Radierungen, vor allem aus den letzten Jahren des Künstlers, in denen er begeisternde malerische Eleganz und farbliche Raffinesse erreicht.
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100 beste Plakate 11. Deutschland Österreich Schweiz
28. Juni - 29. Juli 2012
Zentrale Eingangshalle Kulturforum
Der Wettbewerb »100 beste Plakate des Jahres - Deutschland Österreich Schweiz«, 2011 zum elften Mal im internationalen Maßstab ausgeschrieben, gilt über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus als wichtige Institution aktuellen Plakat-Designs. Auch in diesem Jahr zeigt die Kunstbibliothek in Zusammenarbeit mit dem »100 Beste Plakate e.V.« die Ergebnisse des Wettbewerbes des vergangenen Plakatjahres.
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Jenseits des Horizonts. Raum und Wissen in den Kulturen der Alten Welt
22. Juni - 30. September 2012
Pergamonmuseum
Die Ausstellung widmet sich den vielfältigen Fragen des Wissens über Räume in antiken Kulturen des erweiterten Mittelmeerraumes. Bereits in der Antike hat der Mensch seine Lebensumwelt beobachtet, sich ihren natürlichen Bedingungen angepasst und sie nach seinen Bedürfnissen geformt. Durch die Entwicklung von Schrift konnte er neue Organisationsformen schaffen, Wissen festhalten und weitergeben sowie Informationen archivieren.
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