Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Aktuelle und zukünftige Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Aktualisiert: vor 49 Minuten 52 Sekunden
"Werdegang eines Wüstlings". Druckgraphik der 1960er Jahre von David Hockney
19. Juni - 30. September 2012
Neue Nationalgalerie
Im Juli und August des Jahres 1961 reiste der 1937 im nordenglischen Bradford geborene David Hockney zum ersten Mal nach New York. Er war zu dieser Zeit noch Student am Royal College of Art in London (1959-1962). 1964 übersiedelte Hockney dann ganz in die U.S.A., nach Los Angeles. Zwischen 1961 und 1965 entstanden zwei druckgraphische Serien - beide von den namhaften Editions Alecto in London verlegt -, in denen er seine Eindrücke aus der "Neuen Welt" verarbeitete, wobei er sich auf ikonographische und formale Elemente der europäischen Kunstgeschichte bezog.
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Alfredo Jaar - The way it is. Eine Ästhetik des Widerstands
15. Juni - 16. September 2012
Alte Nationalgalerie
Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) zeigt in Kooperation mit der Berlinischen Galerie und der Alten Nationalgalerie die deutschlandweit erste Retrospektive des international renommierten Künstlers Alfredo Jaar (* 1956 / Santiago de Chile).
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Porzellane für die Schlösser Friedrichs des Großen
15. Juni - 28. Oktober 2012
Schloss Köpenick
Während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) ließ Friedrich II. die Porzellanmanufaktur Meissen besetzen und dort die begehrten Porzellane für seinen Hof anfertigen. Schon 1761 hatte er allerdings Johann Ernst Gotzkowsky zu einer eigenen Manufakturgründung in Berlin ermuntert. Doch als das Unternehmen misslang, zog der König die Produktionsstätte kurzerhand an sich und etablierte sie 1763 als eine königliche Manufaktur, mit dem Kurstab als Markenzeichen.
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China und Preußen. Porzellan und Tee
8. Juni - 31. Dezember 2012
Museen Dahlem
Die Schätze des Fernen Ostens - Porzellan und Tee - faszinieren die Europäer seit der frühen Neuzeit, 'Ostindische' Handelskompagnien brachten die begehrten Kostbarkeiten in den Westen.
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Helmut Newton. White Women / Sleepless Nights / Big Nudes
2. Juni - 18. November 2012
Museum für Fotografie
Die aktuelle Ausstellungin der Helmut Newton Stiftung, die zuvor bereits im Museum of Fine Arts Houston zusehen war, ist Newtons ersten drei legendären Publikationen gewidmet. Zu seinen Lebzeiten wurden die frühen, teilweise ikonischen Bilder an der Schwelle von der Mode- zur Aktphotographie nie zusammen gezeigt.
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Martin Gostner: Der Erker der Blauen Pferde (Erker 7)
31. Mai 2012 - bis auf weiteres
Neue Nationalgalerie
Seit dem 31. Mai 2012 dient die Terrasse der Neuen Nationalgalerie als Schauplatz für Martin Gostners Installation "Der Erker der blauen Pferde". Diese stellt die siebte Arbeit aus Gostners seit 2001 entwickeltem Erker-Projekt dar und ist damit - nach Errichtung von Erkern u. a. in Kalifornien, Wien und Berlin - ein weiterer Anlaufsort in Gostners Auseinandersetzung mit Zufälligkeit und Geschichte.
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Deutsche und Georgier. Vom Mittelalter bis heute
15. Mai - 22. September 2012
Dschanaschia-Museum der Geschichte Gorgiens, Tiflis
Erstmals werden die Beziehungen zwischen Deutschen und Georgiern von den frühesten Begegnungen im Mittelalter bis zur Gegenwart in einer kulturhistorisch orientierten Ausstellung präsentiert. Es gehört zu den Anliegen der Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit die bis in das Mittelalter reichende zeitliche Tiefe der deutsch-georgischen Beziehungen in das Bewusstsein zu holen. Dabei werden die historischen und kulturellen Prozesse, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Errungenschaften genauso vermittelt wie zwischenmenschliche Begegnungen von Angehörigen beider Völker.
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Faszination Blau-Weiß.Chinesisches Porzellan in islamischer Miniaturmalerei
11. Mai - 12. August 2012
Pergamonmuseum
Schon lange bevor Europa auf das chinesische Porzellan aufmerksam wurde, gehörte es zu den begehrtesten fernöstlichen Exportartikeln im islamischen Orient überhaupt. Vor allem das prachtvolle Blau-Weiß Porzellan, das schon im 14. Jahrhundert in großem Umfang den Vorderen Orient erreichte, wurde systematisch gesammelt, kopiert, verschenkt und - insbesondere im indo-persischen Bereich - in eigenen, mit Nischen versehenen Porzellanhäusern (chinikhanes) zur Schau gestellt.
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secret universe III.Morton Bartlett
11. Mai - 14. Oktober 2012
Hamburger Bahnhof
Die dritte Ausstellung der Reihe "secret universe" zeigt das Werk des amerikanischen Künstlers Morton Bartlett (1909-1992). Im Zentrum seines Schaffens stehen 15 halblebensgroße Puppen, zwölf Mädchen und drei Jungen. Bartlett, der sein Studium in Harvard abbrach, um als freier Werbefotograf zu arbeiten, begann Mitte der 1930er Jahre diese Puppen so naturidentisch wie möglich zu gestalten.
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Von mehr als einer Welt. Die Künste der Aufklärung
10. Mai - 5. August 2012
Sonderausstellungshallen Kulturforum
Die europäische Aufklärung hat als Epoche der Literatur und Philosophie Weltgeschichte geschrieben. Ihre Bedeutung für die Bildende Kunst wird dagegen häufig übersehen. Zu Unrecht, denn die Aufklärung entdeckte in der Kunst eine Kraft, die unsere Welt verändern kann, indem sie neue Welten schafft. Dieser revolutionäre Gedanke steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Von Mehr als einer Welt". Sie ist inspiriert von der Spekulation der Aufklärer, dass unser Kosmos nur ein Universum von vielen ist, und trägt den Titel eines Buches, das wie kein anderes die Imagination der Aufklärer beflügelt hat: Bernard le Bovier de Fontenelles "Gespräche von mehr als einer Welt" von 1686.
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comicleben_comiclife
5. Mai - 28. Oktober 2012
Museen Dahlem
Die Ausstellung erlaubt einen Einblick in den Alltag von sieben Menschen, deren Leben stark von der Faszination für und der Ästhetik von den Comics geprägt ist. Der Starzeichner Marko Djurdjevic, die preisgekrönte Graphic Novel Autorin Ulli Lust, der Verleger Dirk Rehm, der Galerist Carsten Laqua, der Sammler René Köhler, die Manga-begeisterte Nicole sowie der Comicforscher Prof. Dietrich Grünewald - sie alle eint die Leidenschaft für diese Art von Bilderzählung.
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Fasziniert von der Natur. Landschaft, Pflanzen und Tiere in der Tradition ostasiatischer Malerei aus der Sammlung Neumann-Ogando
4. Mai - 5. August 2012
Museen Dahlem
Die Ausstellung zeigt etwa 60 Bilder japanischer und chinesischer Maler des 18. bis 20. Jahrhunderts im Hängerollenformat sowie einige graphische Blätter. Die Werke sind eine Auswahl aus der Sammlung Neumann-Ogando die der Öffentlichkeit erstmals in dieser Ausführlichkeit vorgestellt und durch einen begleitenden Katalog erschlossen wird.
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Keramik und Glas
26. April - 30. September 2012
Bode-Museum
In den Depots des Museums für Byzantinische Kunst lagern zahlreiche Keramiken und einige ungewöhnlich gut erhaltene Glaswaren aus dem oströmischen Reich. Die meisten dieser Objekte waren bislang noch nicht öffentlich zu sehen. Einige ausgewählte Keramiken und Gläser aus Ägypten und Kleinasien sind nun in den Räumen 110 und 113 des Bode-Museums ausgestellt.
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Qiu Shihua. Weißes Feld
26. April - 5. August 2012
Hamburger Bahnhof
Anhand von zum Teil großformatigen Gemälden stellt die Ausstellung in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof das Œuvre des chinesischen Künstlers Qiu Shihua erstmals in einer musealen Einzelausstellung in Europa vor. Die Ausstellung umfasst frühe Werke der siebziger Jahre bis hin zu jüngst entstandenen und bietet damit einen repräsentativen Überblick über das Schaffen Qiu Shihuas (geb. 1940 in Sichuan, lebt und arbeitet in Beijing und Shenzhen, China).
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Anthony McCall.Five Minutes of Pure Sculpture
20. April - 12. August 2012
Hamburger Bahnhof
Erstmals werden die Werke des in New York lebenden Künstlers Anthony McCall in einer Einzelausstellung in einem deutschen Museum präsentiert. McCalls einzigartige Lichtprojektionen, die er seit den 1970er Jahren entwickelt hat, existieren an den Grenzen von Kino, Skulptur und Zeichnung: animierte Linien werden in einen dunklen, mit leichtem Dunst gefüllten Raum projiziert, so dass der Betrachter in die Lichtkegel eintreten und ihre Gestalt verändern kann.
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